Bestimmung des lokalen Verbindungsvektors zwischen IVS-und IGS-Referenzrahmen am Raumobservatorium Onsala (Schweden)

Erschienen in: AVN - 11-12/2009

Autor: M. Lösler

Für die Bildung des International Terrestrial Reference Frame (ITRF) müssen Ergebnisse von verschiedenen Raumverfahren wie beispielsweise Very Long Baseline Interferometry (VLBI), SLR/ LLR (Satellite/Lunar Laser Ranging) oder Global Navigation Satellite System (GNSS) genutzt und miteinander kombiniert werden. Die Kombination dieser Raumverfahren wird jedoch erst durch so genannte Kollokationsstationen möglich. Dies sind Stationen, an denen mindestens zwei Raumverfahren betrieben werden. Der Verbindungsvektor (local-tie), der die räumlichen Beziehungen zwischen den betriebenen Raumverfahren beschreibt, wird durch präzise, lokale, terrestrische Vermessung der Referenzpunkte abgeleitet.


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