Vergleich photogrammetrischer und akustischer Messverfahren zur Rissdetektion bei Belastungsversuchen im Stahlbetonbau

Der Beitrag befasst sich mit der räumlich und zeitlich aufgelösten Rissdetektion und -analyse an Betonstrukturen mit geringem Ankündigungsverhalten. Der Begriff „Ankündigung“ bezieht sich dabei auf die beim Belastungsversuch wichtige Bestimmung der Versuchsgrenzlast, deren Überschreiten zu inakzeptablen Schädigungen führt und daher mit ausreichender Sicherheit ausgeschlossen werden muss. Durch den Einsatz und vor allem die Kombination moderner Messverfahren sollen kleinste Strukturveränderungen im Tragwerk bereits während des Belastungsversuches erfasst und beurteilt werden. Ziel ist die frühzeitige Detektion des Schubversagens auf Basis der photogrammetrischen Bildsequenzauswertung und der Schallemissionsanalyse zur anschließenden Entwicklung von Versuchsgrenzlastindikatoren.


Schlüsselbegriffe: Rissdetektion, Bildsequenzanalyse, Schallemissionsanalyse, Schubversagen

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