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Intergraph-Software im Immobilienmanagement

Rubrik: Firmennachrichten

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Karte der Nutzwerte zur
Eignung für seniorengerechtes Wohnen
am Beispiel einer Stadt mittlerer Größe.
Bild: TU Darmstadt – Institut für Geodäsie.

GIS-gestützte Standortbewertung für
seniorengerechtes Wohnen

Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojektes zum Thema „nachhaltige Portfoliostrategien für kommunale Immobilien“ entwickelte die Technische Universität Darmstadt ein Werkzeug auf Basis eines Geographischen Informationssystems (GIS). Untersucht wurde die Eignung der Standorte gemeindeeigener Immobilien für seniorengerechtes Wohnen.

 

Das Institut für Geodäsie der TU Darmstadt – Fachgebiet Landmanagement stützte sich bei der praktischen Umsetzung auf Software aus dem Intergraph-Hochschulprogramm. Zum Einsatz kamen Geomedia Professional sowie die Softwareaufsätze Geomedia Transportation Manager und Geomedia Grid. Als exemplarisches Untersuchungsgebiet diente eine Stadt mit rund 43.000 Einwohnern in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Resultate der Forschungsarbeit weisen allgemeingültige Handlungsvorschläge an die Kommunen aus und ermöglichen es ihnen, eigene Bewertungen von Ortslagen hinsichtlich ihrer Eignung für eine Nutzung als Altenwohnstandort durchzuführen.
Der demographische Wandel und der steigende Anteil der Bevölkerung im Alter von über 65 Jahren stellen viele neue Herausforderungen. So gilt es, innerhalb von Gemeinden weiteren Wohnraum für Senioren und Hochbetagte zu schaffen. Umnutzungen vorhandener Immobilien zu seniorengerechtem Wohnraum können – soweit sie sich bautechnisch dazu eignen – eine günstige Lösung sein, vorausgesetzt die Lage der Immobilie erfüllt die speziellen Anforderungen der künftigen Bewohner. Unter Anleitung von Prof. Dr.-Ing. Hans Joachim Linke und Dr.-Ing. Tine Köhler erarbeitete Dipl.-Ing. Jan Erik Arndt verschiedene Kriterien, die die Eignung eines Standortes für altersgerechten Wohnraum beschreiben. Zudem wurden alternative Standorte mittels einer Nutzwertanalyse bewertet.
Die Bemessung der zugehörenden Indikatoren erfolgt über Analysen in einem Geoinformationssystem auf Basis von Intergraphs GIS-Software. Hierfür wurden Geodaten von unterschiedlichen Stellen aufbereitet, harmonisiert und mittels diverser GIS-Funktionalitäten zur analytischen Aufbereitung von Vektor- und Rasterdaten in einen auch übertragbaren Gesamtworkflow integriert. So wurde die (fußläufige) Erreichbarkeit von Versorgungseinrichtungen oder Orten, die eine gesellschaftliche Partizipation ermöglichen, mithilfe von Routinganalysen, die auch die Geländeverhältnisse berücksichtigen, bewertet. Grundlage dafür waren neben Alkis-Daten, frei verfügbare Daten aus Openstreetmap sowie Sachdaten aus eigener Recherche und Registern wie dem Gewerberegister.

www.intergraph.com