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Geodatenbedarfserhebung des Bundes
Rubrik: Forschung und Lehre
31. Januar 2012
Erste Ergebnisse liegen vor
Die ersten Ergebnisse zur Geodatenbedarfserhebung des Bundes liegen vor, die das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) im Herbst 2011 online erfragte. Insgesamt beteiligten sich 55 Einrichtungen des Bundes aus zwölf verschiedenen Ressorts an der Erhebung.
Von den teilnehmenden Einrichtungen nutzen 76 Prozent Geodaten beziehungsweise haben ein Interesse an einer zukünftigen Verwendung. Dies spricht für eine große Bereitschaft zur Nutzung von Geodaten innerhalb der Bundesverwaltung. Die Qualität des bereits bestehenden Angebotes an Geodaten der Bundesverwaltung wurde von mehr als 70 Prozent als positiv beurteilt. 69 Prozent der befragten Einrichtungen meldeten einen zusätzlichen Bedarf an Geodaten. Bis zu 75 Prozent dieses Bedarfs können mit entsprechenden Maßnahmen kurzfristig aus dem Geodatenangebot der Bundesverwaltung befriedigt werden. Die insgesamt hohe Anzahl an abgegebenen Bedarfsmeldungen zeigt, dass noch große Potentiale zur Intensivierung der Geodatennutzung innerhalb der einzelnen Einrichtungen des Bundes offen liegen.
Das BKG ist bestrebt, zwischen Datenanbietern und Bedarfsträgern zu vermitteln, um bestehende Bedarfe zu decken. Auch wird es unmittelbar nicht zu befriedigende Bedarfe weiter untersuchen. Derzeit wird ein Maßnahmenkatalog zur Umsetzung der Empfehlungen der Geodatenbedarfserhebung vom BKG entwickelt. Zum Abschluss der Erhebung ist eine umfangreiche Evaluierung des Verfahrens zur Geodatenbedarfserhebung und eventuelle Anpassung geplant.